Dr. Astrid Duller-Dichtl
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Elektrostimulierte Beckenbodengymnastik

Harninkontinenz
Gebärmutter- und Scheidensenkung

Welche wichtigen Aspekte sind zu beachten?

  • Durch Veränderungen im Bereich des äußeren und inneren Genitales im Wechsel kann es zur Rückbildung von bestehenden Senkungsbeschwerden kommen.
  • Die Ausprägung von Harnverlustbeschwerden hängt keineswegs mit dem Ausmaß der Senkung zusammen.
  • Häufig besteht eine Kombination von Belastungs- (Stressinkonsistenz) und Drang-Harnverlust (Urgeinkontinenz). Ursache für die Dranginkontinenz sind altersbedingte Veränderungen der ableitenden Harnwege, insbesondere die Abnahme des Harnröhrenverschlussdrucks.
  • Ausgeprägte Senkungen der Blase mit Restharnbildung sind ein wesentlicher Risikofaktor für aufsteigende Infektionen der ableitenden Harnwege.
  • Zur Diagnostik des Harnverlustes ist eine urodynamische Abklärung notwendig.

Welche Therapie gibt es?

  • Das Training der Beckenbodenmuskulatur stellt die Basis jeder Inkontinenzbehandlung dar. Führt dies alleine nicht zu einer Besserung der Beschwerden, so begünstigt eine Stärkung der Beckenbodenmuskulatur das Ergebnis einer später eventuell notwendigen Operation.
    Wir bieten diese Behandlung in der Ordination an. Die speziell ausgebildete Diplomkrankenschwester stellt die Art und Ausprägung der Inkontinenz durch Messung der Muskelspannung fest und wählt die richtige Therapie. Die Stimulierung der Verschlussmuskulatur erfolgt über eine Vaginalsonde. Die Therapie ist schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen (elektrostimuliertes Biofeedback Training).
  • Eine lokale Zufuhr von Östrogen (Creme und Zäpfchen) führt zu einem verbesserten Aufbau von Scheidenhaut und Blasenschleimhaut, so dass dadurch schon eine Verbesserung des Harnverlustes eintritt.
  • Bei der Behandlung der Dranginkontinenz steht die medikamentöse Behandlung im Vordergrund.
  • Bei Vorliegen der Stressinkontinenz ist die operative Behandlung möglich. Die TVT/TOT-Operation allein ist bei Harnverlust und ausgeprägter Blasensenkung nicht ratsam, da zwar die Beschwerden nachlassen, das Risiko einer Restharnbildung mit nachfolgender Infektion jedoch erhöht ist.

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Dr. Astrid Duller-Dichtl Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. Astrid Duller-Dichtl Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe work Weißenwolffstraße 1 4020 Linz Österreich work +43 (0)732 77 71 77 fax +43 (0)732 77 71 77-8 www.duller-gyn.at 48.26071281439687 14.26098346710205
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