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Nackenfaltenmessung

Die Nackenfaltenmessung wird in der 12.-14. Schwangerschaftswoche (SSW) durchgeführt. 

Dabei wird mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät die Dicke der Nackenhaut des Embryos als Ausdruck einer mehr oder weniger ausgeprägten Flüssigkeitsansammlung (Ödem) gemessen, außerdem können zu diesem Zeitpunkt schon grobe Auffälligkeiten festgestellt bzw. ausgeschlossen werden. Überdies kann die Darstellung des Nasenbeines ebenfalls eine entscheidende Hilfestellung bieten. Je dicker diese Nackenfalte ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Missbildung. Diese Untersuchung wird von der Krankenkasse nicht bezahlt.

Durch diese Untersuchung kann man Störungen der Erbsubstanz (Chromosomen) wie zB Trisomie 21 (Mongolismus oder Down-Syndrom), aber auch Herzmissbildungen und andere Fehlbildungen in 70 - 80% aufdecken.

Combined Test

Der Combined Test wird in der 12.-14. SSW durchgeführt.

Dabei wird die Messung der Nackenfalte mit einer Blutabnahme (Bestimmung von ß-HCG und PAPP-A) kombiniert. Bei einem Alter über 35 Jahren oder Down-Syndrom in der erstgradigen Verwandtschaft wird der Combined Test von der Krankenkasse bezahlt, in allen anderen Fällen ist er kostenpflichtig, einige Zusatzversicherungen übernehmen einen Großteil der Kosten.

Durch diese zusätzliche Blutabnahme erhöht sich die Treffsicherheit für die oben genannten Störungen auf 85-90%. Es laufen dzt. Bemühungen, diesen Test in den Mutter-Kind-Pass aufzunehmen, noch ist es aber nicht so weit.

Durch Einbeziehung des Nachweises des Nasenbeines, das bei Trisomie 21 zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu sehen ist, kann die Entdeckungsrate auf bis zu 95% angehoben werden.

Beide Untersuchungen werden an den geburtshilflichen Abteilungen der Spitäler kostenpflichtig angeboten.

In speziellen Fällen werden neuerdings zusätzlich andere Marker zur Erkennung von Chromosomenanomalien beim Ungeborenen untersucht:

  • Der Gesichtswinkel
  • Der Ductus Venosus Flow
  • Und der Flow der Tricuspidalklappe des Herzens.

Eine neue Entwicklung bei der Untersuchung in der 12. – 14. Schwangerschaftswoche ist das frühe Screening auf Präeklampsie durch Doppler-Ultraschall der Gebärmutterarterien in Kombination mit der Vorgeschichte, dem Blutdruckverhalten und Bestimmung von PAPP-A und PLGF im mütterlichen Blut (Arteria-uterina-Doppler).

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